Die HAW wird 40 Jahre alt… und das hier meint die MoPo dazu:

“Zauberlehrling Harry Potter kommt aus Hamburg

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) feiert heute ihr 40-jähriges Bestehen.

VON PAUL SIMONE PAULS

Sabine Wilharm, die Zeichnerin des berühmten Zauberlehrlings Harry Potter, erlernte hier ihr künstlerisches Handwerk, ebenso die erfolgreiche Kinderbuch-Autorin Cornelia Funke und der Gründer von “fritz-kola”. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) hat schon viele kreative Absolventen hervorgebracht. Heute wird Hamburgs zweitgrößte Hochschule 40 Jahre alt.

Die Talentschmiede gibt es seit 1970, als sich vier Ingenieursschulen und sechs höhere Fachschulen zur “Fachhochschule Hamburg” zusammenschlossen. 2001 wurde daraus die Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Wegen der zehn Gründungseinrichtungen ist sie über die ganze Stadt verteilt, der Hauptcampus liegt am Berliner Tor. 350 Professoren unterrichten 90 Studiengänge.

Als die spätere Bestsellerautorin Cornelia Funke (”Tintenherz”) dort Illustration studierte, wollte sie danach als Zeichnerin arbeiten. Aber: “Ich bekam nie Geschichten, die ich gerne illustrieren wollte. Also fing ich an, sie mir selbst zu schreiben – und stellte fest, dass ich fürs Schreiben mehr Leidenschaft entwickelte als fürs Illustrieren”, sagt sie. Trotzdem zeichnet sie heute noch einen Teil der Bilder in ihren Büchern selbst.

13000 junge Leute studieren heute an der HAW, neben technischen Fächern wie Flugzeugbau und Fahrzeugtechnik gibt es vor allem kreative Studiengänge: Modedesign, Illustration und sogar die Entwicklung von Computerspielen.

Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen zieht die Hochschule mit ihren kreativen Studiengängen an einen neuen Standort – die Fakultät “Design, Medien und Information” zieht im Sommer auf den neuen Mediencampus an der Finkenau (Uhlenhorst).

Für die HAW gibt es heute einen Senatsempfang. Den Studenten vom Design-Department ist jedoch nicht zum Feiern zumute. 100 angehende Künstler stürmten gestern eine Feierstunde und protestierten gegen Etat-Kürzungen und gegen die ihrer Ansicht nach intransparente Verteilung des Geldes. “

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